Agility

 

Was ist das eigentlich?  

Agility ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England kommt und bedeutet übersetzt Wendigkeit, Flinkheit.  

Dabei geht es darum, eine Hindernisstrecke (Parcours) mit bis zu zwanzig Hindernissen (z. B. Hürden, Weitsprung, Slalom, Tunnel, Wippe, Reifen, A-Wand etc.  fehlerfrei in einer vorgegebenen Zeit schnellstmöglich zu bewältigen. Der Hund läuft im  Parcours  frei (ohne Halsband und Leine) und wird ausschließlich  über  Hörzeichen  und Körpersprache des Hundeführers geführt.  Die Hindernisse sind numeriert und müssen genau  in dieser Reihenfolge überwunden werden.  Sollte der Hund die Hindernisse in falscher Reihenfolge nehmen, so ist das Team sofort disqualifiziert. Stoppt der Hund vor einem Hindernis oder läuft daran vorbei, wird  dies als Verweigerung bezeichnet. Nach drei Verweigerungen wird das Team ebenfalls disqualifiziert. Der Reiz dieser Sportart liegt in der Teamarbeit. Das Team stellt sich sehr fein aufeinander ein. Jeder beobachtet den anderen und beachtet winzige Hinweise seines Partners. Dieses Zusammenspiel wirkt sich positiv auf die gesamte Mensch-Hund-Beziehung aus. Dabei ist diese Sportart auch ohne Wettkampfambitionen eine tolle Beschäftigung für Hund und Mensch und eine Herausforderung für Körper und Geist.

 

Wie ich zum Agility kam 

Als ich damals mit meinem Frauchen zur Hundeschule gegangen bin, war dort gerade eine Agility-Gruppe im Aufbau. Wir haben einfach mal reingeschnuppert und waren total begeistert. Das war genau das richtige für mich. Ich konnte Gas geben und wetzen und springen. Ich hatte die verschiedenen Hindernissen schnell erlernt und war im Training immer schnell und wendig. Als es dann zu den Turnieren ging, war ich jedoch durch die neuen Eindrücke auf den fremden Plätzen so abgelenkt, dass ich meist unkonzentriert war und disqualifiziert wurde. Für mich waren dann zuerst die anderen Hunde und deren Gerüche (vor allem die der Hündinnen!) interessanter und wollte erst mal die Umgebung auf meine Weise erkunden und bin einfach losgewetzt. Wenn ich dann damit fertig war und mit Agility loslegen wollte, konnte mein Frauchen mit mir dann direkt vom Platz gehen, da wir disqualifiziert waren.  

Heute lassen wir die Turniere Turniere sein und trainieren einfach nur just for fun und sind beide glücklich damit. Immerhin steht doch der Spaß im Vordergrund. Und den haben wir auf jeden Fall.

  

Aber überzeugt Euch selbst:

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